Die Stimmung für die Immobilienbranche geht weiter nach unten: Mit 125,7 Zählerpunkten fällt das Immobilienklima in der Juli-Befragung für den Deutschen Hypo-Index im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Prozent. Zuletzt lag dieser Wert im Dezember 2014 auf einem niedrigeren Niveau. Am deutlichsten fiel das Ertragsklima um 3,3 Prozent auf 123,8 Punkte.

Das Investmentklima sank im Vergleich zu Juli 2017 nur um 0,9 Prozent. Der Stimmungsrückgang betrifft alle Segmente, am stärksten die Handelsimmobilien (minus 6,1 Prozent auf 79,2 Punkte). Damit liegt das Handelsklima auf dem niedrigstem Stand seit Ende 2009. Seit Anfang des Jahres ist dies das einzige Segment mit einer überwiegend kritischen Einschätzung. Bereits im Juni war die Stimmung vor allem beim Handelsklima gedrückt.

Am geringsten fiel der Rückgang mit minus 0,6 bei Wohnimmobilien aus. Auch bei Büro- und Logistikimmobilien blieb der Rückgang moderat (minus 1,3 Prozent beziehungsweise minus 1,5 Prozent). Das Hotelklima trübte sich dagegen um drei Prozent ein und erreicht den geringsten Stand seit Beginn der Erhebung im Dezember 2015.

Zahlen im Überblick

  • 19 Prozent: Handelsklima mit stärkstem Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 71,8 Punkte: Abstand zwischen höchstem (Wohnklima) und niedrigstem Wert (Handelsklima)
  • 1 Prozent: Büroklima mit geringstem Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 119,7 Punkte: Hotelklima auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung (Dezember 2015)

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