| Deutsche-Hypo-Index

Stimmung beim Immobilienklima lässt leicht nach

Das Investmentklima sorgte im Juni für Eintrübung
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Juni-Befragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index schließt mit einer leicht fallenden Stimmung: Mit 132,5 Zählerpunkten ist das Immobilienklima erstmals seit einem Jahr wieder gesunken, um 1,1 Prozent.

Grund ist das Investmentklima, das mit 137,9 Zählerpunkten gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent nachließ. Im Mai hatte das Investmentklima noch um 1,5 Prozent zugelegt. Das Ertragsklima verläuft hingegen mit 127,3 Zählerpunkten vergleichsweise stabil. Das Industrieklima hat dabei die Position weiter gefestigt: Mit aktuell 139,7 Zählerpunkten steigt es im Vergleich zum Vormonat um rund 1,4 Prozent und rangiert damit auf dem zweiten Platz unter den einzelnen Segmenten.

Das Handels- und Wohnklima, letzteres mit dem besten Ergebnis, steigen nur leicht an. Das Büroklima büßt in der aktuellen Auswertung 2,5 Prozent ein und fällt auf 127,0 Zählerpunkte und damit auf den Stand vom April dieses Jahres zurück. Dennoch behauptet sich das Bürosegment weiterhin vor dem Handelsklima mit 125,2 Punkten.

Die Immobilienkonjunktur erreicht mit aktuell 247,9 Zählerpunkten auch in diesem Monat wieder einen Top-Wert und steigt sogar um 0,4 Prozent leicht an. Vor dem Hintergrund, dass die immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin sehr gut sind, wird für das Immobilienklima auch in nächster Zeit ein vergleichsweise hohes Niveau erwartet.

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