12.05.2015 | Statistik

Rheinland-Pfalz bietet im Bundesvergleich die größten Wohnungen

Innerhalb von zehn Jahren ist die Fläche um knapp acht Prozent gestiegen
Bild: Andreas Morlok ⁄

In Rheinland-Pfalz sind die durchschnittlichen Wohnungsflächen im bundesweiten Vergleich am größten. Anfang 2014 waren es knapp 105 Quadratmeter pro Wohnung im Schnitt. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes und des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach ist die Fläche innerhalb von zehn Jahren um knapp acht Prozent gestiegen.

Fast so viel Platz gab es im Saarland mit 104,5 Quadratmetern und mit 102,6 Quadratmetern in Niedersachsen. Am unteren Ende der Skala lag Berlin mit 73 Quadratmetern pro Wohnung. Wohnheime wurden dabei nicht mitgezählt.

Die Wohnfläche lag in Rheinland-Pfalz Anfang 2004 noch im Schnitt bei 97,4 Quadratmetern pro Wohnung. Auch das war damals der höchste Wert im Ländervergleich. Das Saarland folgte mit fast 97 Quadratmetern, dann kam Niedersachsen mit 94,4 Quadratmetern. Zehn Jahre später waren es in Rheinland-Pfalz 104,9 Quadratmeter, wie aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Das entspricht einem Plus von 7,7 Prozent.

Neben der Wohnfläche hat auch die Zahl der Wohnungen in diesem Zeitraum zugenommen. Anfang 2004 registrierten die Statistiker noch rund 1,8 Millionen Wohnungen in Rheinland-Pfalz, zehn Jahre später waren es fast zwei Millionen Wohnungen.

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