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Spitzenmieten in deutschen Top-Bürostandorten steigen weiter

Vodafone Campus: Der Büromarkt Düsseldorf übertraf die Prognosen der meisten Experten
Bild: Zech Group

Die Spitzenmieten an den fünf deutschen Top-Bürostandorten werden bis 2015 weiter steigen und die Anfangsrenditen leicht nachgeben. Zu diesem Ergebnis kommt die halbjährige Umfrage der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. (gif) und des Center for Real Estate Studies (CRES) an der Steinbeis Hochschule Berlin. Befragt wurden rund 15 Researcher. Düsseldorf und Frankfurt übertrafen die Berechnungen der meisten Fachleute.

Die Mietmärkte in Hamburg, Berlin und München haben die besten Aussichten, während die Spitzenrenditen offenbar Regionen erreicht haben, wo die Luft immer dünner wird. Geringfügige Renditeverbesserungen werden für Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main prognostiziert. Nach einer Studie des Immobilienberaters DTZ gehören Frankfurt und München zu den weltweit teuersten 20 Märkten.

Die Büromärkte in Düsseldorf und Frankfurt übertrafen die Berechnungen der meisten Fachleute. Davon unbeeindruckt wird für diese beiden Städte bis Ende 2015 weiterhin eine Stagnation vorhergesagt. In den anderen Städten ist hingegen weiter von leicht sinkenden Leerständen und leicht steigenden Spitzenmieten auszugehen.

Die Spitzenanfangsrenditen sehen die Experten inzwischen in allen Big-5-Märkten stabil unter fünf Prozent und damit im Bereich langjähriger Bestwerte, wobei München mehrheitlich unter 4,5 Prozent gesehen wird. Luft nach unten ist noch in Berlin, Frankfurt und Hamburg erkennbar; die Spitzenrenditen könnten hier noch um bis zu 20 Basispunkte (0,2 Prozentpunkte) absinken.

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