10.07.2014 | Bundesinstitut für Bauforschung

Sozialwohnungsbestand sinkt von 2,6 auf 1,5 Millionen Wohnungen

Sozialwohnungen, wie hier ein Groß & Partner-Projekt in Frankfurt, fehlen in den Top 7
Bild: Groß & Partner

Der Wohnungsbestand in den sieben größten deutschen Städten wuchs seit 2007 um 90.000 Einheiten, wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ermittelte. Die Zahl der Haushalte ist aber um rund 180.000 gestiegen. Außerdem sank im Zeitraum 2002 bis 2012 der Sozialwohnungsbestand von 2,6 auf 1,5 Millionen Wohnungen deutlich.

Dabei steigen die Mieten alleine in Berlin von 2008 bis 2013 um 36,5 Prozent, in Hamburg um 26,8 Prozent, in München um 19,9 Prozent, in Köln um 11,6 Prozent, in Frankfurt um 20,1 Prozent, in Stuttgart um 18,4 Prozent.

Bundesweit stiegen die Mieten im Jahr 2013 um 3,5 Prozent auf 6,80 Euro je Quadratmeter, in Großstädten sind es bei Neuvermietungen rund 8,50 Euro je Quadratmeter - in München mehr als 13,20 Euro.

Der Kaufpreis für gebrauchte Wohnungen stieg in Hamburg von 2009 bis 2012 von 1.890 auf 2.370 Euro je Quadratmeter, in München von 2.480 auf 3.290 Euro, in Köln von 1.670 auf 1.840 Euro und in Frankfurt am Main von 1.790 auf 2.240 Euro je Quadratmeter.

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