| Deutsche Hypo-Index

Immobilienklima entwickelt sich weiterhin stabil

Der Mai bringt Stabilität
Bild: Martina Herbst ⁄

Die Mai-Befragung des Deutsche-Hypo-Index zeigt, dass die Experten der hiesigen Immobilienwirtschaft die aktuelle Lage weiter als stabil einschätzen. Der seit Oktober 2012 anhaltende Aufschwung hat zwar an Schubkraft verloren, die Stimmung bleibt aber gut.

Einen Beitrag zur weiteren Stabilisierung der südeuropäischen Krisenländer könnten die aktuell im Bundesfinanzministerium zur Diskussion gestellten neuen Sonderhilfen für Spanien und Portugal leisten. Ob das geplante Kreditprogramm jedoch wirklich maßgeblich die strukturellen Probleme der beiden Länder verringern kann, ist umstritten.

Immobilienklima weiterhin stabil

Der Mai bringt keinen neuen Schwung in die Entwicklung des Immobilienklimas. Es sinkt im Vergleich zum Vormonat marginal um 0,2 Prozent auf aktuell 123,1 Zählerpunkte und bleibt damit weitestgehend stabil. Dieser leichte Rückgang resultiert aus dem geringeren Punktestand des Ertragsklimas (-0,8 %). Das Investmentklima hingegen steigt um 0,4 Prozent an.

Industrieklima mit hoher Volatilität

In der aktuellen Befragungsrunde wird ersichtlich, dass die Entwicklung des Industrieklimas sehr volatil verläuft. Während dem Segment noch im April der höchste Zuwachs zugeordnet werden konnte, wurden hier im Mai die stärksten Verluste registriert.

Mit einem Rückgang von 4,5 Prozent und aktuell 120,3 Zählerpunkten hat sich das Industrieklima wieder dem Niveau des Handelsklimas angenähert, da dieses weitestgehend stabil bleibt. Mit einem marginalen Zuwachs von 0,1 Prozent wird es aktuell mit 117,0 Zählerpunkten verbucht.

Leichte Verluste musste ebenfalls das Wohnklima verzeichnen. Im Vergleich zum Vormonat ist es um 1,5 Prozent auf 166,6 Punkte gesunken.

Leicht positive Impulse hingegen erfährt das Büroklima. Mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent auf aktuell 109,2 Zählerpunkte konnten die Verluste aus dem Vormonat teilweise ausgeglichen werden.

Immobilienkonjunktur sinkt leicht ab

Wie schon im vergangenen Monat sinkt die Immobilienkonjunktur um weitere 0,5 Prozent leicht auf 220,2 Zählerpunkte ab. Es bleibt abzuwarten, ob dieser leichte Abwärtstrend nur für eine kurze Episode oder längerfristig von Bedeutung sein könnte.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienkonjunktur

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