06.09.2013 | Jones Lang LaSalle

Shopping-Center im 2. Quartal wieder besser gehandelt

Einzeltransaktionen wie der Verkauf der Aachener Kaiserplatz-Galerie dominierten den Markt
Bild: ECE

Nach einem schwachen 1. Quartal 2013 hat das Transaktionsvolumen für Shopping-Center bis zur Jahresmitte deutlich auf 970 Millionen Euro zugelegt, wie Jones Lang LaSalle ermittelte. Einzeltransaktionen dominierten dabei mit einem Anteil von 94 Prozent das Investmentgeschehen.

Anders als im ersten Quartal 2013 wechselten mit der Aachener Kaiserplatz-Galerie und dem Anteilsverkauf an der Dresdner Altmarkt-Galerie vier Objekte im dreistelligen Millionenbereich den Eigentümer.

Das durchschnittliche Transaktionsvolumen bei Einzeltransaktionen stieg im ersten Halbjahr auf 124 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor lag es noch bei 95 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2012 belief es sich aufgrund kleinerer Transaktionen im zweiten Halbjahr auf 88 Millionen Euro.

Limitierender Faktor am Markt: Mangel an Großobjekten

Die mangelnde Verfügbarkeit größerer und makelloser Objekte stellt weiterhin den limitierenden Faktor am Investmentmarkt für Shopping-Center dar. Jenseits der Core-Objekte bietet der Markt jedoch bei nur leicht erhöhter Risikobereitschaft attraktive Chancen. Diese könnten in der zweiten Jahreshälfte laut Jones Lang LaSalle zu einem deutlich höheren Investmentvolumen führen.

Die Spitzenrendite für Shopping-Center hat sich in den vergangenen sechs Monaten nicht verändert. Das aktuelle Niveau liegt zur Jahresmitte unverändert bei 4,75 Prozent. Aufgrund der nach wie vor hohen Nachfrage für Top-Immobilien und des anhaltend limitierten Angebotes an Core-Objekten werden die Spitzenrenditen bis Jahresende stabil bleiben.

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