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Deutschland unter Europas Top 10 mit neueröffneten Shopping-Centern

Shopping-Center Goodzone in Moskau
Bild: goodzone.ru

203 neue Shopping-Center werden dieses Jahr in Europa eröffnet; 127 davon befinden sich in Mittel- und Osteuropa. Die Ukraine, die Türkei und Russland führen die Entwicklung an, alle drei zeigen einen zweistelligen Anstieg der Vermietungsflächen. Deutschland schaffte es auf den siebten Platz mit etwa 0,2 Millionen Quadratmetern. Zu diesem Ergebnis kommt der Immobilienberater Cushman & Wakefield (C&W). 

Insgesamt hat sich die Entwicklung in Europa im zweiten Halbjahr 2013 deutlich beschleunigt: 3,6 Millionen Quadratmeter Shopping-Center-Flächen kamen auf den Markt. Das ist doppelt so viel Fläche wie im ersten Halbjahr 2013. Dennoch liegt das Volumen unter den Prognosen, da die Eröffnung einiger Projekte auf das Jahr 2014 verschoben wurde.

Der Markt in vielen größeren Städten Mitteleuropas ist gesättigt. Ausnahme: Warschau, wo weiterhin Bedarf nach großflächigem Einzelhandel besteht. An den meisten anderen Top-Standorten liegt der Fokus auf einer Neuausrichtung, um die Geschäfte anzukurbeln.

Die Flächen in Einkaufszentren in Europa betragen mit Stand vom 1. Januar zirka 154 Millionen Quadratmeter. Frankreich hält mit 17,3 Millionen Quadratmetern Gesamtvermietungsfläche den Spitzenplatz, Großbritannien folgt mit 16,9 Millionen Quadratmetern, Russland liegt mit 16,8 Millionen Quadratmetern dicht dahinter und wird zum Ende dieses Jahres das Vereinigte Königreich wohl vom zweiten Platz verdrängen. 2013 stand Russland für 29 Prozent oder rund eine Million Millionen Quadratmeter aller neuen Shopping-Center-Flächen in Europa.

Frankreich bei Investitionen in Westeuropa vorne
In Westeuropa liegt Frankreich bei den Investitionen vorn. Gesamt gesehen steht es an dritter Stelle mit 1,3 Millionen Quadratmetern an Einzelhandelsflächen, die 2014 und 2015 dazukommen sollen; enthalten sind hier einige Projektverschiebungen.

Cushman und Wakefield erwartet, dass Zentral- und Osteuropa die "Hotspot" bleiben. Zwei Drittel aller Projekte entfallen 2014 und 2015 (6,8 Mio. m² und 4,2 Mio. m²) auf die Region.

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