| IMX-Immobilienindex

Schuldenkrise treibt Preise für Wohneigentum weiter nach oben

Die Eurokrise ist einer der Treiber für die hohen Preise
Bild: Haufe Online Redaktion

Wohnungen und Häuser sind auch im Oktober wieder deutlich teurer geworden. Zu diesem Ergebnis kommt ImmobilienScout24 im aktuellen Immobilienindex IMX. Treiber der Entwicklung: Die ungelöste Schuldenkrise, Furcht vor Inflation und mangelndes Vertrauen in die Finanzmärkte.

Sowohl im Neubaubereich als auch im Bestand zeigen die Preiskurven für Wohnimmobilien weiter nach oben. Immobilien gelten derzeit als der sichere Hafen für von externen Krisen bedrohtes Vermögen. Weil aber durch den Boom die Preise kontinuierlich steigen, macht das Schreckgespenst der Preisblase die mediale Runde. Fakt ist laut ImmobilienScout24, dass sich in vielen Großstädten die Preisentwicklung von der Mietentwicklung immer weiter abgekoppelt. Dies bedeutet, dass Käufer eine geringere Mietrendite in Kauf nehmen müssen. Das kann durchaus als Indiz für eine Marktüberhitzung gesehen werden. Sollte die Nachfrage einbrechen, etwa bei einer Verschlechterung der Konjunktur, kann dies in machen Lagen zu spürbaren Preisrückgängen führen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienpreis

Aktuell

Meistgelesen