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Hamburg: 3.600 neue Wohnungen durch Umwidmung entstanden

Der Großteil der Umwidmungen fand in der HafenCity statt
Bild: Verena Münch ⁄

In Hamburg sind in den vergangenen fünf Jahren mehr als 19.000 neue Wohnungen entstanden. Knapp ein Fünftel davon entstand dem Immobiliendienstleister Savills zufolge durch die Umwidmung ehemaliger Gewerbeimmobilien oder Gewerbeareale: insgesamt in 45 einzelnen Projekten mehr als 3.600 neue Wohnungen.

"Umwidmungen leisten einen signifikanten Beitrag zur Schaffung neuen Wohnraums und helfen somit den angespannten Hamburger Wohnungsmarkt ein wenig zu entlasten“, so Fabian Sperber aus dem Research-Team von Savills.

Am häufigsten wurden Verkehrsflächen wie ehemalige Hafenareale oder Bahnanlagen umgewidmet – in den vergangenen fünf Jahren entstanden hier mehr als 1.000 Wohnungen im Rahmen von 17 Projekten. Der Großteil dieser Umwidmungen fand in der HafenCity statt.

Gemessen an der Zahl der geschaffenen Wohnungen folgt die Umwidmung von ehemaligen Büroimmobilien mit mehr als 700 Einheiten auf Rang zwei. In der Vergangenheit gab es neben der HafenCity noch drei weitere Umwidmungsschwerpunkte. Zwei dieser drei Schwerpunkte lagen in St.Georg und der östlichen Hamburger Neustadt – also verhältnismäßig nah am Hamburger Zentrum. Hinzu kamen einige Umwidmungen in Altona.

Ein Blick in die Pipeline zeigt, dass auch in den nächsten drei Jahren mit einer hohen Umwidmungsaktivität zu rechnen ist. Bis 2016 summiert sich die Zahl der geplanten Fertigstellungen auf rund 2.450 Wohneinheiten. Diese werden im Rahmen von 14 Projekten geschaffen, wovon sich bereits 13 im Bau befinden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Studie

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