20.01.2015 | Colliers

Sale-and-lease-back-Deals steigen europaweit um 6,4 Prozent

Büroimmobilien sind in liquiden Märkten wie Deutschland besonders gefragt
Bild: Joachim Reisig ⁄

Die Transaktionen am europäischen Sale-and-lease-back-Markt stellten 2014 mit einem Wert von 3,8 Milliarden Euro 6,4 Prozent des Gesamtgeschäfts. Das zeigt eine Studie des Immobiliendienstleisters Colliers International. Deutschland, Großbritannien und Frankreich führen die Liste an: Im stärksten Segment Büroimmobilien zeichnen sie für rund 50 Prozent des Volumens verantwortlich.

In den vergangenen zwei Jahren haben Büroimmobilien das Sale-and-lease-back-Segment dominiert, dort wurden 63 Prozent aller Geschäfte abgeschlossen. Danach folgten Einzelhandelsimmobilien mit 25 Prozent sowie Industrie- und Logistikimmobilien mit jeweils zwölf Prozent.

Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind die europäischen Investmentmärkte, die mit Abstand die höchste Liquidität aufweisen. Die Schweiz und Skandinavien sind im Länder-Ranking der Sale-and-lease-back-Transaktionen ebenfalls stark vertreten, wobei hier die Bankenbranche ausschlaggebend war. Bei den Branchen führten in den letzten zwei Jahren Banken die Abschlüsse bei Büroimmobilien an (44 Prozent des Gesamtvolumens).

Telekommunikationsunternehmen und die öffentliche Hand waren ebenfalls wichtige Akteure in diesem Bereich. Gleiches gilt für das verarbeitende Gewerbe und die Automobilbranche (13 Prozent). Bei Industrieimmobilien führten die liquideren europäischen Märkte das Ranking an. Dazu zählen Großbritannien mit 43 Prozent aller Transaktionen in 2014 sowie Frankreich, Schweden und Finnland sowie die Benelux-Staaten und Deutschland.

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