| Gutachterausschuss

Run auf Frankfurter Wohnimmobilien setzt sich fort

Der Run auf die Mainmetropole hält an: Vor allem Eigentumswohnungen sind begehrt
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Eigentumswohnungen und Häuser in Frankfurt sind weiterhin stark nachgefragt: Zwar ging die Zahl der Kaufverträge 2012 im Vergleich zum Jahr 2011 um rund zehn Prozent zurück, das aber habe nur am mangelnden Angebot gelegen. Das teilt der Gutachterausschuss für Immobilienwerte mit.

Die Gefahr einer Immobilienblase sehen der Gutachterausschuss für Immobilienwerte und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) bisher nicht. Die hohe Nachfrage nach Eigentumswohnungen habe bei einem schrumpfenden Angebot die Preise bis zu 14 Prozent steigen lassen: 4.400 Eigentumswohnungen wurden verkauft, darunter 1.400 Neubauten. Die durchschnittliche Wohnung kostete 217.000 Euro und war 78 Quadratmeter groß. Damit lag der Quadratmeterpreis im Schnitt bei 2.800 Euro.

Der Handel mit Ein- und Mehrfamilienhäusern sei wegen fehlender Verkaufsbereitschaft leicht zurückgegangen. Die Preissteigerungen bei neuen Reihenmittelhäusern lagen bei rund 13 Prozent. Im Durchschnitt werden 390.000 Euro bezahlt (46.000 Euro mehr als 2011). Mit zehn Millionen Euro wurde für einen frei stehenden villenartigen Altbau im Stadtteil Bockenheim der höchste Preis bezahlt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien, Immobilienwert

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