| GdW-Studie

Rückgang der Mietschulden um 3,1 Prozent

Immer mehr Mieter überweisen ihre Miete korrekt.
Bild: Michael Bamberger

Die im GdW organisierten Wohnungsunternehmen verzeichnen im Jahr 2012 erneut einen Rückgang  bei den Mietschulden. Diese sind um 3,1 Prozent gesunken und liegen bei 453 Millionen Euro. Dies geht aus einer Hochrechnung der aktuellen Jahresstatistik des GdW Bundesverbands hervor.

Damit sei es den Unternehmen gelungen, die Mietschulden seit dem Jahr 2003 (757 Millionen Euro) um 304 Millionen Euro zu senken. Das ist ein Rückgang von etwa 40 Prozent. "Diese positive Entwicklung konnte durch eine weitere Professionalisierung des Vermietungs- und Mietschuldenmanagements sowie eigene Beratungs- und Betreuungsangebote der Wohnungsunternehmen für säumige Zahler erreicht werden", erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Außerdem gebe es eine vielfältige Zusammenarbeit mit öffentlichen Schuldnerberatungs- und sozialen Einrichtungen. So arbeiteten die Unternehmen darauf hin, dass Mietrückstände gar nicht erst dauerhaft entstehen. Um Mietschulden vermeiden zu können, sei es aber ebenso wichtig, dass Vermieter und Wohnungsunternehmen vor Abschluss eines Mietvertrags die Mietbewerber dahingehend zu prüfen, ob sie zahlungsfähig und zahlungswillig sind. Der GdW plädiert daher dafür, dass Vermieter weiterhin entsprechende Bonitätsauskünfte über Mietbewerber einholen dürfen.

Schlagworte zum Thema:  Miete, Schulden

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