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Deutscher Gewerbeimmobilienmarkt weiterhin in guter Verfassung

Deutschland steht gut da
Bild: Rainer Sturm ⁄

Deutschland und Russland sind auf dem europäischen Gewerbeimmobilienmarkt im zweiten Quartal 2012 die Top-Performer. Das ist das zentrale Ergebnis des RICS Global Property Survey (GPS) für das zweite Quartal 2012.

Allerdings werden laut RICS aufgrund der Krise innerhalb der Eurozone Besorgnisse darüber laut, ob die deutsche Wirtschaft und damit auch der Gewerbeimmobilienmarkt sich gegen die trüben Aussichten zur Wehr setzen können, die derzeit das restliche Europa beeinträchtigen. Der GPS Q2 2012 zeige deutlich, dass sich die Belastungen von der Peripherie Europas auf andere Märkte ausweiten. Besonders Griechenland, Spanien, Irland, Portugal, Frankreich und Italien weisen im zweiten Quartal 2012 aufgrund erhöhter Unsicherheiten große Probleme auf. Russland und Frankreich verzeichnen laut der Untersuchung ein steigendes Flächenangebot. Während jedoch in Russland die Flächennachfrage weiterhin steige, sinke sie in Frankreich, wenn auch in einem geringen Tempo. In Polen habe sich das Stimmungsbild verschlechtert. Grund dafür sei das unterdurchschnittliche gesamtwirtschaftliche Wachstum. Die Entwicklungen auf dem europäischen Immobilieninvestmentmarkt zeigen laut RICS ebenfalls eine negative Wendung auf. In nur sechs Ländern wurde eine steigende Investorennachfrage registriert. Zudem ist Deutschland das einzige Land, in dem – verglichen mit den vier vorherigen Quartalen – positive Kapitalwerterwartungen verzeichnet wurden.

Schlagworte zum Thema:  Gewerbeimmobilien

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