30.04.2013 | Savills

Renditen auf europäischen Büromärkten wieder auf Vor-Euro-Niveau

Im Spitzenjahr 2007 lagen die Renditen nur 14 Basispunkte auseinander
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Vergleich der schwächsten Märkte mit den stärksten liegen die CBD-Bürorenditen derzeit um bis zu 550 Basispunkte auseinander. Damit ähneln sie den Marktgegebenheiten vor Einführung des Euro. Zu diesem Ergebnis kommt ein Marktüberblick von Savills zu Europas Büromärkten.

Märkte, die sich nach der Einführung der gemeinsamen Währung, einander annäherten, entwickelten sich wieder auseinander, so dass es zu signifikanten Preisunterschieden zwischen den Kernländern und den peripheren Märkten kam.

Investorenvertrauen kehrt zurück

Kennzahlen von Real Capital Analytics zufolge liegen die Anteile von Inlands- und Cross-Border-Investments in diesem Jahr jedoch wieder auf einer Höhe, was darauf hindeutet, dass ein gewisses Investorenvertrauen zurückgekehrt ist, insbesondere in den stärksten Märkten London, Paris und den deutschen Städten, die das Investoreninteresse auf sich monopolisieren.

Steigende Renditen beobachtet Savills in den CBD-Büromärkten Athens, Lissabons und Madrids, in denen die Triple-Net-Renditen zwischen dem 1. Quartal 2012 und dem 1. Quartal 2013 jeweils um 50 Basispunkte auf 8,6 Prozent, 7,0 Prozent beziehungsweise 5,9 Prozent stiegen. Die Core-Märkte im Londoner West End, in München und in Paris verzeichneten im gleichen Zeitraum Renditen von 3,50 Prozent, 4,25 Prozent beziehungsweise 3,95 Prozent (ebenfalls triple net).

Das aktuelle Renditegefälle zwischen den stabilsten oder teuersten Core-Märkten und den peripheren Märkten mit der geringsten Stabilität liegt damit bei 225 Basispunkten. Im Vergleich dazu lagen die Renditen im Spitzenjahr 2007 nur 14 Basispunkte beziehungsweise 2001, kurz nach Einführung des Euro, nur 110 Basispunkte auseinander.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büromarkt

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