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Magdeburg bietet Gewerbeimmobilieninvestoren hohe Renditen

In Magdeburg werden derzeit die höchsten Renditen erzielt
Bild: (c) 2011 Dieter Hopf ⁄

Investoren, die mit Gewerbeimmobilien in Deutschlands Städten eine hohe Rendite anpeilen, sollten in Magdeburg zuschlagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens PriceWaterhouseCoopers (PwC) zum deutschen Gewerbeimmobilienmarkt. Ähnlich attraktiv seien Erfurt und Dresden. In diesen drei ostdeutschen Großstädten sollen Investoren derzeit die höchsten Mietrenditen erzielen – allerdings bei erhöhtem Risiko.

Die niedrigsten Renditen, aber auch mehr Sicherheit bietet München, gefolgt von Stuttgart und Hamburg. Dies ist das Ergebnis des PwC Real Estate Investor Survey Germany. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft hat die Studie erstmals für den deutschen Markt erstellt.

Die Umfrage unter 250 Investoren zeigt die aktuelle Stimmung auf dem deutschen Markt für Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Untersucht wurden drei Kategorien: Die sieben größten Städte sowie die 13 größten Regionalstädte (200.000 bis 600.000 Einwohner) Deutschlands und sieben auf Bundesländern basierende Regionen. Berechnet wurden Renditen unter Berücksichtigung aller Risiken.

Große Unterschiede zwischen einzelnen Teilmärkten

Alle sieben Topstädte weisen im Vergleich zu den anderen Kategorien die niedrigsten Renditen aus; dafür sind das Verlustrisiko für Investoren am geringsten und Transaktionsvolumen am höchsten.

Bemerkenswert: Obwohl Deutschland als vergleichsweise homogener Markt gilt, deckt der Vergleich große Unterschiede zwischen den einzelnen Teilmärkten auf. So zeigen sich in Münchens Toplagen All-Risk-Yields für Büroobjekte von lediglich nur noch 4,18 Prozent - das ist deutschlandweit der Tiefstwert. Es folgen Stuttgart (4,49 Prozent) und Hamburg (4,55 Prozent). In Magdeburg hingegen erzielen Investoren in bester Lage 7,5 Prozent Rendite; in Erfurt sind es 6,75 Prozent, in Dresden 6,45 Prozent.

Im Gegensatz zu den Metropolen weisen die Regionalstädte sowie die Peripherie geringere Transaktionsvolumina und höhere Risiken auf, jedoch auch die höchsten Renditen. Die Spannbreite für Top-Objekte über beide Nutzungsarten reicht von 5,18 Prozent für Einzelhandel in Hannover bis 7,50 Prozent für Büro in Magdeburg.

Mit Blick auf die Regionen zeigen sich hohe Renditen in Sachsen, Thüringen, Nordhessen sowie in NRW. Die niedrigsten Renditen finden sich über beide Nutzungsarten hinweg in Bayern, wobei die Renditeabstände zwischen den einzelnen Regionen nicht groß sind.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Rendite, Gewerbeimmobilien

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