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Projektplanungen am deutschen Büromarkt auf niedrigstem Wert seit 15 Jahren

Für 2015 rechnet BNPPRE mit knapp 900.000 Quadratmetern neuer Flächen
Bild: Haufe Online Redaktion

Seit rund fünf Jahren bewegt sich die jährliche Bautätigkeit an den sechs großen Bürostandorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München zwischen 750.000 und 950.000 Quadratmetern pro Jahr. Eine Veränderung zeichnet sich derzeit nicht ab. Die Projektplanungen für 2015 liegen um knapp 15 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt.

Der höchste Wert wurde 2014 mit 950.000 Quadratmetern erreicht, wozu ein überproportional hoher Anteil größerer Eigennutzerobjekte maßgeblich beigetragen hat. Prominentestes Beispiel ist die Fertigstellung der neuen EZB-Zentrale in Frankfurt, die mit knapp 150.000 Quadratmetern in die Statistik einfließt.

Auch für 2015 zeichnet sich keine Veränderung dieser Situation ab. BNPPRE geht von einem Fertigstellungsvolumen in Höhe von knapp 900.000 Quadratmetern aus. Der größte Anteil hiervon entfällt auf München (288.000 Quadratmeter), wogegen Köln mit lediglich 66.000 Quadratmetern das geringste Bauvolumen aufweist.

Projektplanungen auf niedrigstem Wert seit 15 Jahren

Im Gegensatz dazu folgte die Entwicklung des Büroflächenangebots in der Vergangenheit einem zyklischen Verlauf. Wenn sich die Flächenumsätze veränderten, passte sich automatisch das Projekt- und Fertigstellungsvolumen an. In Phasen steigender Umsätze und sinkender Leerstände schoben die Entwickler viele neue Bauvorhaben an, die das Angebot mit einer gewissen zeitlichen Verschiebung deutlich erhöhten.

Ein vergleichbares Bild zeigen die Projektplanungen. Die Projektpipeline für alle Vorhaben mit einer Realisierungswahrscheinlichkeit von mindestens 50 Prozent beläuft sich an den Big-Six-Standorten aktuell auf rund 5,8 Millionen Quadratmeter.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Büroimmobilie

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