| Prognos

Jeder dritte Mieter könnte Eigentum finanzieren

Auch Notarkosten machen Wohneigentum zu teuer
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Jeder dritte Mieter in Deutschland hätte das Geld, sich eine Immobilie zu kaufen. Zu diesem Ergebnis kommen das Beratungsunternehmen Prognos und das Allensbach-Institut in einer Studie für den Verband der Sparda-Banken. Dabei gehen die Institute davon aus, dass sich Eigentum ab einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.500 Euro finanzieren lässt.

Das gelte natürlich nicht für jede Region. Durchschnittlich zahlen Käufer der Studie zufolge fünf Jahresnettoeinkommen eines Haushalts für ein Einfamilienhaus, etwa 223.000 Euro. Die Preisspanne reiche von 2,5 Jahresnettoeinkommen im oberfränkischen Wunsiedel bis 10,6 Jahresnettoeinkommen im Landkreis München.

Gegen eine eigene Immobilie spreche für Mieter vor allem, dass sie sich nach dem Kauf in anderen Bereichen einschränken müssten. Genannt wurden aber auch Verantwortung für Renovierungen und zu feste Bindung an einen Ort.

Sparda-Vorstandschef Joachim Wuermeling kritisierte, Maklergebühren, Notarkosten und Grunderwerbssteuer machten Wohneigentum zu teuer. Für die Studie wurden 1.851 Bundesbürger interviewt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Studie

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