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Privatverkäufer setzen bei Preisgestaltung auf Makler

Makler erzielen häufig die besseren Verkaufspreise
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

68 Prozent der Deutschen trauen es sich zu, die eigene Immobilie ohne Makler verkaufen zu können. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Immobilienvermittlers PlanetHome. Immobilienmakler werden vor allem dann hinzugezogen, wenn ein adäquater Preis erzielt werden soll.

Ob Anzeigen schalten oder Besichtigungen durchführen: Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass sie die eigene Immobilie selbst verkaufen könnten, wie die Studie unter rund 1.180 Befragten ergab. Allerdings gibt es auch Gründe, einen Immobilienmakler für den Verkauf hinzuzuziehen: 42 Prozent würden einen Makler beauftragen, wenn sie das Gefühl hätten, alleine keinen adäquaten Preis zu erzielen. Eine gute Vernetzung mit den richtigen Kontakten ist für 40 Prozent ein Hauptgrund für die Inanspruchnahme eines Maklers.

„Wir erleben immer wieder Kunden, die erst im Alleingang den Verkauf versucht und sich dann frustriert an uns gewandt haben“, sagt Ludwig Wiesbauer, Bereichsvorstand Immobilienvermittlung bei der PlanetHome AG. Als Hauptursache nennt Wiesbauer, dass der Transaktionsprozess häufig unterschätzt werde. „Vor allem wenn es um die Preisebestimmung der Immobilie geht, stoßen viele Privatverkäufer an ihre Grenzen.“

Die Immobilientrendstudie 2011/2012 wurde als Online-Befragung konzipiert und umgesetzt. Zusammen mit dem Panelanbieter Panelbiz wurden Personen aus den Städten Düsseldorf, Hamburg, München, Nürnberg, Berlin und Frankfurt am Main zu der Befragung eingeladen. Erhebungszeitrum war 31.10. bis 8.11.2011.

Schlagworte zum Thema:  Makler, Vermarktung, Immobilien

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