12.09.2012 | ImmobilienScout24

Preissteigerungen im Neubaubereich verlangsamen sich

Die Preise für Neubauten sinken im August leicht
Bild: Haufe Online Redaktion

Häuser und Wohnungen im Gebäudebestand wurden im August 0,2 beziehungsweise 0,5 Prozentpunkte teurer angeboten als noch im Vormonat. Das ist ein Ergebnis des IMX-Immobilienindex von ImmobilienScout24. Nur im Neubaubereich verlangsamt sich die Preisentwicklung etwas.

In manchen Märkten, wie etwa Köln oder Berlin, werden die teilweise starken Steigerungen der Vormonate leicht korrigiert. Abgesehen davon setzt sich die Hausse in den Wohnimmobilienmärkten fort. Dafür sorgen billiges Baugeld und die Furcht vor einer drohenden Inflation. Diese Entwicklung wird ImmobilienScout24 zufolge weiter zunehmen.

Gebäudebestand: Höchste Dynamik in München und Hamburg

Die höchste Dynamik gibt es derzeit in den Wohnungsmärkten in Hamburg und München. Dort sind die Angebotspreise für Bestandswohnungen allein im vergangenen Monat um 1,4 beziehungsweise 1,0 Prozentpunkte gestiegen. Aber auch in den anderen Metropolen zeigt die entsprechende Preiskurve steil nach oben.

Einzige Ausnahme: Frankfurt. Nach zuletzt starken Steigerungen vollziehen die Preise dort derzeit eine leichte Seitwärtsbewegung. Eine Trendwende ist bei der Preisentwicklung in den Metropolen mittelfristig nicht
zu erwarten. Denn insbesondere in den gefragten Lagen werden die verfügbaren Objekte immer knapper. Die größer werdende Lücke zwischen hoher Nachfrage und geringem Angebot kann auch die verstärkte Neubautätigkeit mittelfristig nicht schließen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienpreis, Index

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