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Preise ziehen im August bei neuen Häusern stark an

Die Aufwärtsbewegung neuer Häuser erhält im August neuen Schwung
Bild: freepiks

Nach einem Anstieg um 0,11 Prozent pendelt sich der Europace Hauspreis-Index (EPX) mit 107,14 Zählern auf hohem Niveau ein. Während Eigentumswohnungen einen Rückgang von 0,50 Prozent einfahren, verzeichnen die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser ein Plus von 0,79 Prozent.

Der Einzelindex bei neuen Ein- und Zweifamilienhäusern erreicht mit 115,53 Zählerpunkten einen neuen Höchstwert und gleicht den Preisrückgang bei Wohnungen aus. Bestandshäuser erfahren im August nahezu keine Wertänderung im Vergleich zum Vormonat. Ihr Einzelindex geht geringfügig um 0,01 Prozent zurück.

Gesamtindex: Stabil

Der EPX-Gesamtindex erreicht im August mit 107,14 Zählerpunkten einen neuen Höchststand. Mit 0,11 Prozent fällt der Anstieg gegenüber dem Vormonat marginal aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wird aber ein satter Anstieg um 5,09 Prozent erzielt.

Eigentumswohnungen: Stark sinkend

Im Anschluss an zwei durch Wachstum geprägte Monate geht der Einzelindex für Eigentumswohnungen stark zurück und sinkt um 0,50 Prozent auf 107,60 Zähler. Dieser Einbruch macht sich auch auf Jahressicht bemerkbar. Waren Eigentumswohnungen im Vormonat noch die Segmentart mit dem stärksten Preisanstieg innerhalb eines Jahres, so bilden sie nun das Schlusslicht.

Im August liegt die Preissteigerung für Wohnungen im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 4,67 Prozent. Im gleichen Zeitraum haben sich neue Ein- und Zweifamilienhäuser um 5,46 Prozent und Bestandshäuser um 5,11 Prozent verteuert.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser: Stark steigend

Die langfristige Aufwärtsbewegung neuer Ein- und Zweifamilienhäuser erhält im August neuen Schwung. Nach einem kräftigen Anstieg um 0,79 Prozent klettert der bundesweite Preisindex für Neubauhäuser auf ein neues Allzeithoch von 115,53 Zählerpunkten.

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser: Stabil

Der Index für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser stabilisiert sich nach drei Wachstumsmonaten. Im Vergleich zum Vormonat geht er marginal um 0,01 Prozent zurück. Auf Dreimonatsbasis verzeichnet er dennoch einen Anstieg von 1,71 Prozent, auf Jahressicht verteuern sich Bestandshäuser sogar um 5,11 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienpreis, Immobiliendienstleister

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