11.04.2013 | Immobilienindex IMX

Preise für Wohneigentum in Metropolen steigen weiter

Vor allem die Preise für Eigentumswohnungen werden nochmals teurer
Bild: Haufe Online Redaktion

Im 1. Quartal 2013 sind die Angebotspreise für Wohnungen und Häuser in Deutschland weiter gestiegen. Insbesondere in den Großstädten müssen Käufer und Mieter noch tiefer in die Tasche greifen. Das zeigt der monatliche Angebotspreisindex IMX von ImmobilienScout24.

Im bundesweiten Durchschnitt legten vor allem die Kosten für Eigentumswohnungen in den vergangenen zwölf Monaten weiter zu. Der Anstieg beträgt im Vergleich zum Vorjahr 8,8 Prozent für Bestandsimmobilien und 9,1 Prozent für neu gebaute Wohnungen. Die Teuerung bei Häusern, die zum Verkauf angeboten werden, betrug vier Prozent im Bestand und 2,8 Prozent im Neubau, bezogen auf März 2012.

Nach wie vor steigen die Immobilienpreise in den fünf größten Städten Deutschlands überdurchschnittlich stark. Im Vergleich zum Vorjahr werden Häuser in München (Neubau) um 15,9 Prozent teurer angeboten; ähnlich verhält es sich in Berlin (+ 12,9 Prozent) und Köln (+ 11,7 Prozent).

Bei Eigentumswohnungen sind stetige Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich sowohl im Gebäudebestand als auch bei Neubauprojekten zu verzeichnen: Bestandswohnungen legten bis zu 17,0 Prozent zu (München, gefolgt von Berlin + 15,6 Prozent und Hamburg + 14,2 Prozent); für neu gebaute Wohnungen wurde bis zu 12,5 Prozent mehr verlangt (Köln, gefolgt von Frankfurt + 12,1 Prozent und München +10,1 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  Immobilienpreis, Immobiliendienstleister

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