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Preise für WG-Zimmer steigen um bis zu zwölf Prozent

Besonders preiswert wohnen Studierende in Marburg, wo es Zimmer für 235 Euro gibt
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die Mietpreise für WG-Zimmer sind zum Wintersemester 2013 innerhalb eines Jahres um bis zu zwölf Prozent gestiegen. Das zeigt eine Analyse des Internetportals noknok24. Während Studierende in Ostdeutschland noch Zimmer für 200 Euro finden, wird im Süden mehr als das Doppelte bezahlt.

Absoluter Spitzenreiter ist München mit durchschnittlich 501 Euro für ein WG-Zimmer. Die Preise sind hier im Vergleich zum Wintersemester 2012 um 6,5 Prozent gestiegen. Auf Platz 2 folgt Frankfurt am Main mit 428 Euro. Hier sind die Preise im Vergleich zum Wintersemester 2012 sogar um über zwölf Prozent gestiegen. Auf den weiteren Plätzen folgen Stuttgart mit 396 Euro, Konstanz mit 388 Euro, Heidelberg mit 383 Euro und Düsseldorf mit 371 Euro.

Die beliebten Studentenstädte Hamburg (360 Euro), Köln (350 Euro) und Münster (313 Euro) gehören ebenfalls zu den teureren Städten. Das derzeit unter Studierenden sehr angesagte Berlin liegt mit 301 Euro im Mittelfeld. Ebenfalls im Durchschnitt liegen Lüneburg mit 293 Euro und Göttingen mit 278 Euro.

Studenten mit weniger Budget sollten sich für einen Studienort in mittleren Städten oder in ostdeutschen Hochschulstädten entscheiden. Besonders preiswert wohnen Studierende in Marburg (235 Euro), Duisburg (232 Euro) oder Magdeburg (223 Euro). Die mit Abstand günstigste Studentenstadt ist Chemnitz mit 199 Euro.

Als Grundlage der Mietpreis-Analyse diente die durchschnittliche Warmmiete pro Person der jeweiligen Stadt für eine 3er-WG mit 80 Quadratmetern.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Studentenwohnung

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