09.07.2015 | Destatis

Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden steigen um 2,3 Prozent

Die Preissteigerung für Erdarbeiten beträgt 1,9 Prozent.
Bild: PDI Gruppe

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden  –  ohne Schönheitsreparaturen – haben sich gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent erhöht. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor.

Für Neubauten stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk im Wohnbau im Mai 2015 gegenüber Mai 2014 um 1,6 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im Februar 2015 im Jahresvergleich ebenfalls bei 1,6 Prozent gelegen. Von Februar 2015 auf Mai 2015 erhöhten sich die Baupreise um 0,3 Prozent. Die Kosten für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Mai 2014 bis Mai 2015 um 1,2 Prozent. Nennenswerte Preissteigerungen unter den Rohbauarbeiten gab es zudem bei Klempnerarbeiten (+ 2,7 Prozent), Abdichtungsarbeiten (+ 2,2 Prozent), Entwässerungskanalarbeiten (+ 2,1 Prozent) und bei Erdarbeiten (+ 1,9 Prozent).


Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise binnen Jahresfrist um 1,9 Prozent. Unter den Ausbauarbeiten stiegen die Preise für Metallbauarbeiten um 3,0 Prozent, für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen erhöhten sie sich um 2,7 Prozent und für Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 2,6 Prozent.


Die Neubaupreise für Bürogebäude und für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen gegenüber Mai 2014 um jeweils 1,6 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Instandhaltung

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