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Preise für gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser steigen wieder deutlich

Im Vergleich zu Januar 2015 legten die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser um 6,32 Prozent zu
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Im Oktober und November 2015 waren die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser noch gefallen, im Dezember nur leicht um 0,23 Prozent gestiegen. Im Januar 2016 weisen sie mit einem Plus von 2,17 Prozent zum Vormonat die größte Veränderung innerhalb der aktuellen Auswertung des Europace Hauspreisindex EPX auf. Am stärksten steigen nach wie vor die Preise für Eigentumswohnungen.

Nimmt man den Vergleich Januar 2016 zu Januar 2015 sind die Preise für Eigentumswohnungen mit knapp acht Prozent erneut stärker angezogen als jene für Häuser. Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser legen mit rund sechs Prozent im Jahresvergleich aber ebenfalls wieder deutlich zu.

Gesamtindex: steigend

Der Gesamtindex stieg im Januar 2016 auf 125,45 Punkte. Das ist ein Plus von 1,38 Prozent im Vergleich zu Dezember 2015 und ein Plus von 5,98 Prozent verglichen mit Januar 2015.

Die Preise für Eigentumswohnungen erreichten im Januar einen Indexwert von 126,9 Punkten, was eine Zunahme um 1,67 Prozent verglichen mit Dezember und ein Plus von 7,94 Prozent verglichen mit Januar 2015 bedeutet.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser legten gegenüber Dezember nur um 0,42 Prozent auf 133,11 Punkte zu (plus 3,9 Prozent gegenüber Januar 2015), bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser erreichten einen Indexwert von 116,33 Punkten (plus 2,17 Prozent gegenüber Dezember 2015, plus 6,32 Prozent verglichen mit Januar 2015).

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Schlagworte zum Thema:  Einfamilienhaus, Hauspreis

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