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Preise für Einfamilienhäuser steigen um 4,1 Prozent

Einfamilienhäuser haben sich 2014 noch einmal verteuert
Bild: Haufe Online Redaktion

Die durchschnittlichen Preise für Einfamilienhäuser sind im Jahr 2014 bundesweit um 4,1 Prozent gestiegen: In Westdeutschland auf 200.000 Euro und in Ostdeutschland auf 120.000 Euro. Das ist ein Ergebnis einer Studie von Gewos im Auftrag des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen. Die Region München kommt als Spitzenreiter mit einer Steigerung um 16,3 Prozent auf durchschnittlich 643.000 Euro.

Für den Münchner Preis kann man in der Region Halle/Leipzig derzeit sechs Einfamilienhäuser erwerben und in Düsseldorf zwei. Nach München verzeichneten die Regionen Düsseldorf (plus 13,8 Prozent) und Karlsruhe (plus 12,3 Prozent) die höchsten Preissteigerungen.

Die Region Ruhr weist mit einem Anstieg des Durchschnittspreises um 5,4 Prozent erstmals wieder einen Preis oberhalb des bundesdeutschen Mittels aus. Die Preise für Einfamilienhäuser in der Region Berlin gingen um 4,6 Prozent zurück.

Im Zeitverlauf von 2000 bis 2014 gestaltete sich die Preisentwicklung für Einfamilienhäuser in den westlichen und östlichen Bundesländern sehr unterschiedlich: In den westlichen Bundesländern blieb das Ausgangsniveau des Jahres 2000 (Index = 100) bis 2008 (Index = 97) im Wesentlichen erhalten. 2014 erhöhte sich der Index auf 116.

In den östlichen Bundesländern gab es nach einem kurzen Anstieg einen Absturz, bis im Jahr 2004 mit einem Index von 89 der Tiefpunkt erreicht wurde. 2014 lag der Index wieder bei 114.

Schlagworte zum Thema:  Einfamilienhaus, Immobiliendienstleister, Studie

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