15.11.2013 | vdp

Preise für Eigentumswohnungen steigen erneut um 4,9 Prozent

Eigentumswohnungen sind maßgeblich an der Entwicklung des Wohn-Index beteiligt
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Preise für selbstgenutzte Wohnimmobilien sind auch im dritten Quartal 2013 gestiegen: Der "Index Wohnen" des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent. Am Markt für Eigentumswohnungen zogen die Preise um 4,8 Prozent an.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern war der Preisanstieg mit 3,4 Prozent vergleichsweise weniger ausgeprägt. Die Entwicklung der Preise für Mehrfamilienhäuser wird durch den Kapitalwertindex dargestellt. Dieser stieg im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent. Zu diesem Anstieg trug maßgeblich die Entwicklung der Neuvertragsmieten (+ 5,2 %) bei.

Gleichzeitig sank der Index der Liegenschaftszinsen für Mehrfamilienhäuser um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der sich aus den Teilindizes für vermietete und selbstgenutzte Wohnimmobilien errechnende Gesamtindex "vdp-Index Wohnen" legte im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent zu.

Kapitalwertindex für Büroimmobilien klettert um 6,9 Prozent

Ursächlich für die weiter steigenden Preise für deutsche Wohnimmobilien sei die unverändert hohe Nachfrage in prosperierenden Metropolregionen und bedeutenden Universitätsstädten. "Hier treffen steigende Einwohnerzahlen auf eine im Vergleich dazu noch immer zu niedrige Neubautätigkeit", so Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp. Mittlerweile tragen Tolckmitt zufolge auch wirtschaftsstarke Mittelzentren wie etwa Weimar oder Oldenburg zum Preisanstieg bei.

Am deutschen Büroimmobilienmarkt stiegen die Preise erneut noch deutlicher als im Segment der Wohnimmobilien. Der Kapitalwertindex für Büroimmobilien kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 6,9 Prozent. Zu dieser Entwicklung haben ebenfalls sowohl die Neuvertragsmieten als auch die Liegenschaftszinsen beigetragen. "Die Nachfrage der Büroflächennutzer bleibt zwar auf hohem Niveau, jedoch ist die Neubau-Tätigkeit auch in diesem Segment nach wie vor gering. Zugleich hält das Interesse in- und ausländischer Investoren an deutschen Büroimmobilien weiter an", so Tolckmitt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien, Büroimmobilie, Immobilienpreis

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