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Preise für Bestandshäuser steigen im April am stärksten

Der Teilindex für Bestandshäuser nahm um 1,40 Prozent zu
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Die Belebung auf dem Wohnimmobilienmarkt spiegelt sich im Verlauf des Europace Hauspreis-Index EPX wider: Im April zog der Gesamtindex gegenüber dem Vormonat um 0,69 Prozent an. Der Teilindex für Bestandshäuser nahm mit 1,40 Prozent am stärksten zu.

Der Teilindex für neue Ein- und Zweifamilienhäuser stieg 0,78 Prozent. Der Teilindex für Eigentumswohnungen stabilisiert sich nach seinem starken Anstieg im März.

"Bei steigenden Baugenehmigungen ist die Nachfrage nach Wohnimmobilien weiterhin hoch“, so Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Europace AG. Daher steige mittlerweile das Interesse von Käufern an Bestandshäusern, die in der Regel günstiger als Neubauten sind. In der Folge verteuern sich auch gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser.

Bundesweit zogen die Preise für Neubauhäuser mit 3,67 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum am stärksten an, gefolgt von Eigentumswohnungen mit 2,03 Prozent. Die tatsächlichen Kaufpreise für Bestandshäuser nehmen auf Jahressicht um 0,40 Prozent zu. Wiegand geht davon aus, dass die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland in diesem Jahr weiter anziehen werden.

Die EPX-Preisindizes im Detail

Gesamtindex: Stark steigend
April 2014 113,51 0,69 %
März 2014 112,73 0,45 %
Februar 2014 112,22 - 0,04 %

Eigentumswohnungen: Stabil
April 2014 112,56 - 0,05 %
März 2014 112,62 0,60 %
Februar 2014 111,95 - 0,46 %

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser: Stark steigend
April 2014 123,30 0,78 %
März 2014 122,34 0,49 %
Februar 2014 121,74 0,35 %

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser: Stark steigend
April 2014 104,68 1,40 %
März 2014 103,23 0,25 %
Februar 2014 102,97 - 0,04 %

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