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Eigentumswohnungen verteuern sich um weitere sechs Prozent

Eigentumswohnungen haben sich noch einmal verteuert
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der vdp-Index für selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland erhöhte sich im 2. Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,3 Prozent. Die Entwicklung ist durch den Markt für Eigentumswohnungen geprägt: Hier zogen die Preise im Jahresvergleich um sechs Prozent an.

Mit einem Anstieg um 2,3 Prozent entwickelten sich die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser deutlich verhaltener. Die Entwicklung der Preise für Mehrfamilienhäuser wird durch den Kapitalwertindex dargestellt. Dieser legte im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent zu. Maßgeblich zum Anstieg trug die Entwicklung der Neuvertragsmieten (+4,6 %) bei.

Der Index der Liegenschaftszinsen ging dagegen leicht zurück (-0,3 %). Der sich aus den Teilindizes für vermietete und selbst genutzte Wohnimmobilien errechnende Gesamtindex "vdp-Index Wohnen" erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent.

Teilindex "Büroimmobilien" steigt um 5,6 Prozent

Der deutsche Büroimmobilienmarkt war im zweiten Quartal ebenfalls durch steigende Preise gekennzeichnet. Der Kapitalwertindex für Büroimmobilien stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent.

Sowohl die Neuvertragsmieten als auch die Liegenschaftszinsen haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Beobachtet wird eine stark steigende Nachfrage in- und ausländischer Investoren, die auf ein geringes Angebot trifft. Die weiterhin robusten ökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland wirkten sich ebenso positiv aus wie historisch niedrige Kreditzinsen.

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