| München

Preisanstieg für bayerische Immobilien verlangsamt sich

An der Spitze bei den Immobilienpreisen bleibt München
Bild: sirknippsalot ⁄

Für ein gebrauchtes Haus zahlten Immobilienkäufer 2013 in Bayern durchschnittlich 221.000 Euro und damit fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Neue Häuser kosteten mit 408.000 Euro fast doppelt soviel; das waren acht Prozent mehr als 2012. Nach Einschätzung der Sparkassen zeichnet sich für 2014 eine leichte Entspannung am Immobilienmarkt ab.

"Der Anstieg der Kaufpreise wird sich nach unserer Einschätzung insgesamt verlangsamen", sagte Paul Fraunholz, Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilien-Vermittlung, am Mittwoch in München.

Im vergangenen Jahr ging es mit den Preisen für Häuser und Eigentumswohnungen aber nochmal steil nach oben. Die von der Bausparkasse LBS und den Sparkassen vermittelten Immobilien legten im Schnitt zwischen fünf und elf Prozent zu. Neben den starken Preisanstiegen bei Bestands- und Neubauhäusern, war im Jahr 2013 auch der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen deutlich: Im Schnitt kostete eine gebrauchte Wohnung 130.000 Euro und eine neue Wohnung 220.000 Euro.

Innerhalb Bayerns gab es allerdings gewaltige Preisunterschiede. An der Spitze standen wie immer die Landeshauptstadt München und angrenzende Landkreise.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Sparkasse

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