| Hauspreis-Index EPX

Preisanstieg bei Wohnimmobilien verlangsamt sich

Beständshäuser verteuerten sich im Juni am stärksten
Bild: Europace

Im Juni stiegen die Kaufpreise für Wohnimmobilien weiter, aber weniger stark als im Mai. Der Europace Hauspreis-Index EPX nimmt im Vergleich zum Vormonat um 0,47 Prozent zu und erreicht mit 115,10 Zählerpunkten den zweithöchsten Stand seit August 2005. Diese Entwicklung beruht vor allem auf der Verteuerung von Bestandsobjekten.

Der Teilindex für Bestandshäuser wächst im Juni um 0,92 Prozent und erzielt mit 106,94 Zählerpunkten einen neuen Höchstwert. Der Teilindex für Eigentumswohnungen steigt ebenfalls stark um 0,75 Prozent auf 114,93 Zähler. Neubauwohnungen stabilisieren sich auf einem hohen Niveau von 123,43 Zählerpunkten (-0,17 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Preise für Wohnimmobilien um 2,38 Prozent angezogen. Darunter ist die Verteuerung von Neubauhäusern (2,91 Prozent) und Wohnungen (2,22 Prozent) am stärksten.

Die EPX-Preisindizes im Detail

Gesamtindex: Steigend
Juni 2014 115,10 0,47 %
Mai 2014 114,56 0,92 %
April 2014 113,51 0,69 %

Eigentumswohnungen: Stark steigend
Juni 2014 114,93 0,75 %
Mai 2014 114,07 1,34 %
April 2014 112,56 - 0,05 %

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser: Stabil
Juni 2014 123,43 - 0,17 %
Mai 2014 123,64 0,28 %
April 2014 123,30 0,78 %

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser: Stark steigend
Juni 2014 106,94 0,92 %
Mai 2014 105,96 1,22 %
April 2014 104,68 1,40 %

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien

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