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Praktiker: Rückzug aus der Türkei

Der Verkauf des Türkei-Geschäfts an einen Investor ist gescheitert.
Bild: Bildpixel /pixelio.de

Die Baumarkt-Kette Praktiker zieht sich aus der Türkei zurück und lässt ihre dortige Tochtergesellschaft mit neun Märkten in eine geordnete Insolvenz gehen. Im Zuge der Sanierung des Konzerns könne sich Praktiker einen dauerhaften Verlustbringer wie die Türkei nicht leisten, teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit.

In allen anderen Ländern werde Praktiker die Wirtschaftlichkeit ausreichend verbessern können. Ein Verkauf des Türkei-Geschäfts an einen Investor sei gescheitert. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens sollen nun die Märkte und der Warenbestand ganz oder teilweise verkauft werden.

Praktiker durchläuft seit rund eineinhalb Jahren einen Sanierungsprozess. Die Konzernzentrale wurde aus dem Saarland nach Hamburg verlegt. Der formale Sitz des Unternehmens bleibt jedoch zunächst weiterhin Kirkel. Dort sitzen noch die IT-Abteilung, die Finanzbuchhaltung sowie Teile der Revision und der Personalabteilung.

Schlagworte zum Thema:  Einzelhandelsimmobilie, Immobiliendienstleister, Immobilienunternehmen

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