19.05.2014 | Deutsche Hypo

Positiver Jahresauftakt am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt

Der Fokus der Investoren lag weiterhin auf der Assetklasse Büro
Bild: John Foxx Images

Die globalen Investitionen in Gewerbeimmobilien erreichten im ersten Quartal 2014 einer Studie der Deutschen Hypo zufolge ein Volumen von 136 Milliarden US-Dollar und damit ein Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland wurden mit zehn Milliarden Euro rund 40 Prozent mehr umgesetzt.

Der Zuwachs des Transaktionsvolumens in Deutschland ist vor allem auf den verstärkten Handel mit Portfolios zurückzuführen.

Dieser nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 70 Prozent zu. Das Transaktionsvolumen in den sieben Immobilienhochburgen betrug knapp 4,1 Milliarden Euro. Ihr Anteil an der gesamten Investitionssumme ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 66 Prozent auf 41 Prozent gesunken.

Der Fokus der Investoren lag weiterhin auf der Assetklasse Büro. Auf diese Nutzungsart entfielen mit 4,3 Milliarden Euro rund 43 Prozent des Transaktionsvolumens, gefolgt von einzelhandelsgenutzten Immobilien mit einem Anteil von 29 Prozent (2,9 Milliarden Euro). Lager- und Logistikimmobilien trugen mit 1,3 Milliarden Euro rund 13 Prozent zum Gesamtergebnis bei.

Die deutschen Immobilienmarktakteure blicken zuversichtlich in die Zukunft. Dies spiegelt sich auch im aktuellen Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index wider.

Das Immobilienklima erreichte im April 2014 einen neuen Jahreshöchstwert (133,9 Zählerpunkte). Während das Investmentklima mit -1,1 Prozent auf 138,0 Zählerpunkte leicht fiel, verzeichnete das Ertragsklima mit +1,4 Prozent (129,9 Zählerpunkte) geringe Zuwächse.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienmarkt, Gewerbeimmobilien

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