06.05.2014 | RICS

Performance am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt besonders stark

Stimmung an globalen Gewerbeimmobilienmärkten hellt sich auf
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Investitionsklima an den globalen Gewerbeimmobilienmärkten hellt sich auf. Besonders stark war die Performance im ersten Quartal 2014 in Deutschland und Großbritannien, wie der RICS "Global Commercial Property Monitor" zeigt. Besonders in Frankreich und den Niederlanden ist die Stimmung allerdings nach wie vor pessimistisch. Einen schweren Rückschlag verzeichnet Russland.

Europaweit hat sich das Investitionsklima in vielen der schwer getroffenen Märkte in der Eurozone erholt. Dass etwa Russland einen Rückgang sowohl auf den Miet- als auch den Investmentmärkten hinnehmen musste, deutet darauf hin, dass dort die Zuversicht aufgrund der geopolitischen Spannungen und andauernden Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität schwindet und sich derzeit sogar das Risiko einer Rezession abzeichnet.

Im Gegensatz dazu ist nun eine deutliche Verbesserung in Irland, Spanien und Portugal erkennbar. Tatsächlich sind die Erwartungen für Investitionen in diesen drei Märkten jetzt höher als in allen anderen untersuchten Ländern. Die günstigeren Aussichten beziehen sich nicht nur auf den Investitionsbereich, auch die Mieternachfrage steigt. Obgleich die Mieten in Spanien und Portugal kurzfristig weitestgehend stabil bleiben, zeigen die Prognosen der Befragten für die nächsten zwölf Monate, dass die Mieten im Jahresverlauf anziehen werden. Die Indikatoren für die Mieterwartungen in Irland haben sich für die kommenden Monate fest im positiven Bereich verankert.

Außerhalb von Europa sind dem RICT-Bericht zufolge die Vereinigten Arabischen Emirate und Japan mit sehr positiven Daten und für das Jahr 2014 erwarteten gesunden Zuwächsen bei Miet- und Transaktionswerten erneut die besten Performer. Positive Resultate wurden auch von den Befragten der Immobilienmärkte in den USA, Neuseeland und Singapur gemeldet. In China hat sich die Aktivität auf dem Mietmarkt offenbar relativ abgeflacht, während die Entwicklung auf der Investitionsseite immer noch einen leichten Aufwärtstrend zeigt.

Die Zahlen aus Brasilien verschlechtern sich weiter, wobei für die Miet- und Kapitalwerte ein Rückgang erwartet wird, da das moderate Wachstum und die höheren Zinsen ihren Tribut vom Immobilienmarkt fordern werden.

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