20.08.2014 | Studie

Ostdeutschland: Umsatz mit Wohnimmobilien steigt um 38 Prozent

Auch kleinere Städte wie Erfurt sind bei den Investoren beliebt.
Bild: Ich-und-Du ⁄

Ostdeutsche Städte sind wieder im Fokus der Anleger. Der Umsatz mit Wohnimmobilien ist in den neuen Bundesländern (exklusive Berlin) seit 2009 um 38 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro im Jahr 2012 gestiegen. Das geht aus einer Studie der Quantum Immobilien AG im Auftrag der Bundesregierung hervor.

Der Investorenfokus richtet sich demnach vor allem auf die Wachstumsregionen Dresden und Leipzig sowie auf Mittelstädte wie Erfurt, Rostock oder Magdeburg. Beliebtes Investmentziel war 2013 Dresden, wo das Handelsvolumen von Mehrfamilienhäusern mit 393 Millionen Euro 44 Prozent über dem Mittelwert der letzten zehn Jahre lag.

Ein Resultat der weiter steigenden Mieten und der zunehmenden Investorennachfrage ist die gegenwärtig wieder zunehmende Preisdynamik. Deutlich verteuert haben sich Dresden und Leipzig mit Kaufpreisfaktoren von mittlerweile 17- und 16-fach.

Künftige Mietpreisanstiege sind laut der Studie besonders in denjenigen Wohnungsmärkten zu erwarten, wo sich der vollzogene Leerstandsabbau noch nicht entsprechend in der Mietpreisentwicklung widerspiegelt oder wo die Wohnungsbautätigkeit deutlich der Nachfrage hinterher hinkt.

Schlagworte zum Thema:  Studie, Wohnungsbau, Investor

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