10.07.2012 | IPD-Index

Deutsche Offene Fonds schneiden im Juni besser ab als globale Fonds

Der Ofix Deutschland erzielte im Juni ein Plus von 0,2 Prozent
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Offenen Immobilien-Publikumsfonds erzielten im Juni eine Rendite von minus 0,1 Prozent. Mit 0,2 Prozent schneidet dabei der Subindex Ofix Deutschland auf Monatssicht weit besser ab als die Subindices der europäischen und globalen Fonds. Dies ist Ergebnis einer IPD-Auswertung.

Erst auf Zehn-Jahres-Sicht übertrifft der Ofix Europa den deutschen Wertentwicklungs-Index Ofix Deutschland mit einer annualisierten Rendite von 3,1 Prozent im Vergleich zu 2,6 Prozent, wie sich ebenfalls aus der aktuell veröffentlichten Ofix-Monatsauswertung der IPD Investment Property Databank (Wiesbaden) ergibt. Auf Jahressicht erzielten zwölf der 13 für Anteilsscheinrückgaben Offenen Fonds positive Renditen zwischen 0,3 Prozent und 5,3 Prozent, während sämtliche in Liquidation befindlichen Fonds über die vergangenen zwölf Monate Verluste zwischen 1,1 und 12,0 Prozent erwirtschafteten.

„Die Tatsache, dass sämtliche in Liquidation befindlichen Fonds in den vergangenen zwölf Monaten niedrigere Renditen erzielten als der am schwächsten abschneidende Fonds der Gruppe der weiterhin am Markt aktiven Fonds, zeigt einmal mehr, dass Liquidation und Renditeeinbruch Hand in Hand gehen,“ so Dr. Sebastian Gläsner, Leiter Fondsservices bei der IPD GmbH. Die acht in Liquidation befindlichen Fonds machen mit 21,5 Milliarden Euro Fondsvolumen knapp 29 Prozent des Gesamtmarkts der für Privatanleger verfügbaren Immobilien-Publikumsfonds aus.

Schlagworte zum Thema:  Performance, Index

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