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Hochbauvolumen legt um 0,3 Prozent zu

Triebfeder 2014: Der Wohnungsbau
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Hochbauvolumen am deutschen Markt legte 2014 um 0,3 Prozent auf 212,3 Milliarden Euro zu. Das ist ein Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants. Für 2015 wird mit einem weiteren Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Für die beiden Folgejahre wird ein Anstieg von jährlich 0,5 Prozent prognostiziert. Triebfeder in diesem Bereich bleibt der Wohnungsbau.

Bereits 2014 stand der Wohnungsbau mit plus 0,4 Prozent für mehr als zwei Drittel des gesamten Hochbauvolumens. Vor allem gewerbliche Akteure (plus 1,5 Prozent) weiteten ihre Wohnbautätigkeit zuletzt aus. Auch private Bauherren haben in Häuser und Wohnungen investiert – allerdings mit geringerer Dynamik (plus 0,2 Prozent).

Laut der OC&C-Analyse wird sich diese Entwicklung 2015 fortsetzen. Eine besondere Dynamik wird im gewerblichen Neubau mit einem Wachstum von knapp drei Prozent erwartet.

Geringe Dynamik im Nicht-Wohnungsbau

Trotz guter Rahmendaten zeigen sich die anderen Segmente des Hochbaus weniger robust. So wuchs der Nichtwohnungsbau 2014 zwar wieder, konnte mit einer sehr geringen Zunahme (plus 0,1 Prozent) jedoch kaum für Impulse sorgen. Hinsichtlich des Nichtwohnungsbaus prognostizieren die OC&C-Experten für die kommenden Jahre (2015-2017) eine Stagnation auf hohem Niveau mit einem durchschnittlichen Wachstum von 0,1 Prozent.

Auch für den öffentlichen Bau geht die Hochbauprognose 2015 von einem gleichbleibenden Bauvolumen aus. Die Finanzlage in Ländern und Gemeinden ist nach wie vor angespannt. In der Folge gingen die Genehmigungen für Neubauten 2014 um 7,7 Prozent zurück und das Wachstum im öffentlichen Bau stagnierte. Das wird sich zumindest auf mittlere Sicht auch nicht ändern – eine steigende Dynamik ist hier nicht in Sicht.

Für den Wirtschaftsbau sieht OC&C einen leicht positiven Trend. Nachdem der Markt 2013 rückläufig war (minus 1,9 Prozent), hat er sich 2014 mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent wieder stabilisiert. Nun soll das Bauvolumen bis 2017 mit durchschnittlich 0,2 Prozent pro Jahr nach oben gehen.

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