23.03.2015 | vdp

Immobilienfinanzierung beflügelt Neugeschäft mit Pfandbriefen

Vom Absatz 2014 entfielen zwei Drittel auf Hypothekenpfandbriefe
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Das Neugeschäft der im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) organisierten Pfandbriefbanken hat 2014 erneut zugelegt. Die Darlehenszusagen summierten sich auf 135,6 Milliarden Euro, was einem Anstieg um 5,5 Prozent entspricht. Getragen wurde das Wachstum von Immobilienfinanzierungen, die im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 107,7 Milliarden Euro zunahmen.

Die Zunahme in der Immobilienfinanzierung geht sowohl auf Wohn-, als auch auf Gewerbeimmobilien zurück. In der Wohnimmobilienfinanzierung stiegen die Neuzusagen um 8,8 Prozent auf 52,8 Milliarden Euro. Bei der Finanzierung von Gewerbeimmobilien legte das Neugeschäft um vier Prozent auf 54,9 Milliarden Euro zu.

In der Staatsfinanzierung setzte sich hingegen die seit Jahren zu beobachtende Konsolidierung weiter fort: 2014 sind die Darlehensneuzusagen in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro gesunken.

Neuemissionsvolumen von Pfandbriefen stabilisiert sich

Der Absatz von Pfandbriefen in Deutschland stabilisiert sich. Nach den teils deutlich stärkeren Rückgängen der Neuemissionsvolumina in den Vorjahren sank das Volumen der neu emittierten Pfandbriefe im vergangenen Jahr nur noch moderat auf 45,8 Milliarden Euro (2013: 49,5 Milliarden Euro). Für das laufende Jahr wird ein Neuemissionsvolumen etwa auf Vorjahresniveau erwartet.

Vom Pfandbriefabsatz des Jahres 2014 entfielen 29,1 (33,6) Milliarden Euro und damit erneut rund zwei Drittel auf Hypothekenpfandbriefe. Der Gesamtumlauf der Pfandbriefe hat sich per 31.12.2014 auf 402,2 Milliarden Euro verringert (2013: 452,2 Milliarden Euro). Davon entfielen 189,9 (200,3) Milliarden Euro auf Hypothekenpfandbriefe.

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