| KfW-Studie

Neubauten reduzieren CO2-Ausstoß 2011 um 540.000 Tonnen

Die KfW Bankengruppe hat eine Studie vorgelegt, die die Wirkung von Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand evaluiert: Danach haben energetische Sanierungen und energieeffiziente Neubauten 2011 zu einer Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes um rund 540.000 Tonnen geführt.

2,4 Millionen Tonnen CO2 müssten die privaten Haushalte bis zum Jahr 2020 pro Jahr einsparen, um das Ziel der Bundesregierung einer Treibhausgasreduzierung von 40 Prozent bei den privaten Haushalten zu erreichen. Durch die von der KfW Bankengruppe geförderten energieeffizienten Neu- und Umbauten wurden im Jahr 2011 rund 20 Prozent dieser Anforderung erreicht.

"Die Energiewende wird nur gelingen, wenn in erheblichem Umfang Energie gespart wird", so Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Das größte Potenzial dazu bestehe im Gebäudebestand: Zwölf Millionen Wohngebäude wurden vor 1978 und damit vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. An mehr als neun Millionen dieser Altbauten besteht noch erheblicher Sanierungsbedarf beim Wärmeschutz.

Im Jahr 2011 hat die KfW die energetische Sanierung von rund 200.000 Wohnungen und den energieeffizienten Neubau von mehr als 80.000 Wohnungen finanziert. Mit den 2011 geförderten Energiesparmaßnahmen könnten über deren Wirkungsdauer von 30 Jahren Heizkostenersparnisse in Höhe von insgesamt 4,2 Milliarden Euro erzielt werden.

Schlagworte zum Thema:  Energieeffizienz, KfW

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