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Nettomietrenditen offener Immobilienfonds leicht erhöht

Scope: Die Nettomietrenditen werden weiterhin wachsen
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die durchschnittliche Nettomietrendite der zehn für Privatanleger zugänglichen offenen Immobilienfonds ist Scope Ratings zufolge im vergangenen Geschäftsjahr auf 4,8 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Verbesserung um zehn Basispunkte. In der Kategorie "Globalfonds" liegt der "Deka-ImmobilienGlobal" mit 5,6 Prozent vorn.

Die drei untersuchten Globalfonds weisen im letzten Geschäftsjahr eine höhere Nettomietrendite (Durchschnitt: 5,4 Prozent) auf, als Fonds mit Fokus auf Deutschland oder Europa (4,5 Prozent).

Der "hausInvest" und der "grundbesitz europa" erzielen unter den Europafonds mit 4,9 Prozent die höchste Nettomietrendite. In der Kategorie "Globalfonds" liegt der Deka-ImmobilienGlobal mit 5,6 Prozent vorn.

Die niedrigste Nettomietrendite unter den Europafonds weist der "Deka-ImmobilienEuropa" mit vier Prozent auf. Bei den Globalfonds ist es der "grundbesitz europa" mit 5,1 Prozent.

Den stärksten Rückgang der Nettomietrendite mit 40 Basispunkten verzeichnete der "Deka-ImmobilienEuropa". Auf der anderen Seite stellt die Deka mit ihrem globalen Produkt auch den Fonds mit der größten Steigerung (100 Basispunkte) auf deutlich überdurchschnittliche 5,6 Prozent. Der deutliche Zuwachs ist insbesondere auf hohen Mietrenditen für Fondsobjekte in Frankreich, Spanien und Australien zurückzuführen.

Nettomietrenditen im Überblick

  • Deka-ImmobilienGlobal: 5,6 % (Scope Rating: AAIF)
  • UniImmo: Global: 5,4 % (BBBAIF)
  • grundbesitz global: 5,1 % (BBB-AIF)
  • grundbesitz europa: 4,9 % (AA-AIF)
  • hausInvest: 4,9 % (AAIF)
  • UniImmo: Europa: 4,8 % (A+AIF)
  • UniImmo: Deutschland: 4,7 % (AA-AIF)
  • WestInvest InterSelect: 4,4 % (BBBAIF)
  • Wertgrund WohnSelect D: 4,1 % (A+AIF)
  • Deka-ImmobilienEuropa: 4,0 % (A+AIF)

Ausblick: Nettorenditen steigen weiter

Scope geht davon aus, dass die Nettomietrenditen der offenen Immobilienfonds weiter leicht ansteigen werden. In der jüngeren Vergangenheit wurden die Mietrenditen insbesondere durch hohe Zugeständnisse bei Mietvertragsabschlüssen und der Refurbishment-Strategie einiger Fonds belastet. Diese Einmaleffekte führen in der Regel mittelfristig zu einer Verbesserung der Vermarktungs- und Vermietungssituation – was sich wie derzeit wieder in steigenden Nettomietrenditen niederschlägt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfonds, Offene Immobilienfonds, Rendite

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