| NAI apollo group

Berlin und NRW im Fokus von Wohnportfolios

23 Prozent der zuordnungsbaren Portfoliotransaktionen entfallen auf die Bundeshauptstadt
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Berlin und NRW stehen im Fokus des Transaktionsgeschehens von Wohnportfolios. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Wohnmarktbericht 2011/2012 der NAI apollo group.

Auf dem Markt für Wohnportfolios (mehr als 30 Wohneinheiten) sind laut NAI apollo wie in den Vorjahren Wohnimmobilienbestände insbesondere in den deutschen Metropolen und regionalen Ballungszentren gefragt. Berlin steht demnach wie in den letzten zwei Jahren im Mittelpunkt des Investmentgeschehens. Rund 23 Prozent der zuordnungsbaren Portfoliotransaktionen mit einem Investmentvolumen von rund zwei Milliarden Euro entfallen auf die Bundeshauptstadt. Darauf folgen die Städte Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf und Köln.

Deutsche Käufer stellten in der ersten Jahreshälfte 2012 mit einem Anteil von 85,7 Prozent an den Transaktionen und 67,1 Prozent am Volumen die größte Investorengruppe dar. Dennoch spielten auch internationale Investoren weiterhin eine besondere Rolle, sagt NAI apollo. Aber deutlich weniger als früher: Wurden vor der Finanzkrise im Jahr 2007 noch 38,4 Prozent aller Portfoliotransaktionen von ausländischen Investoren getätigt, so waren es im Jahr 2011 noch 19,8 Prozent. Im ersten Halbjahr 2012 ist der Anteil weiter auf 14,3 Prozent gesunken. Dies macht allerdings 32,9 Prozent des Volumens oder 29,3 Prozent der gehandelten Wohneinheiten aus. Der Großteil der Investoren entfällt auf institutionelle Investoren (90,7 Prozent im Vergleich zu 80,3 Prozent im Vorjahr). NAI apollo rechnet damit, dass sich auch das weitere Jahr positiv entwickeln wird.

Schlagworte zum Thema:  Wohnportfolio, Berlin

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