| Engel & Völkers

Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern nimmt weiter zu

Zuwächse an Transaktionen sind etwa in Wuppetal zu verzeichnen
Bild: Thomas Waskow ⁄

Die Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern nimmt weiter zu. Rund 19,5 Milliarden Euro wurden 2013 mit dieser Assetklasse umgesetzt, nach 18,6 Milliarden im Vorjahr, wie eine Studie von Engel & Völkers Commercial zeigt. Aufgrund der Angebotsverknappung weichen Investoren auch auf Städte wie Leipzig, Wuppertal, Mönchengladbach oder Regensburg aus.

Investoren suchten angesichts der europäischen Staatsschuldenkrise weiterhin nach sicheren Kapitalanlagen. Niedrige Hypothekenzinsen und eine hohe Verfügbarkeit von Kapital seien ein zusätzlicher Impuls für die Nachfrage, teilte das Hamburger Maklerunternehmen mit.

Weil Anlageobjekte, die Geschäfts- und Wohnfläche unter einem Dach bieten, begehrt sind, verknappe sich in Metropolen das Angebot. Das habe sich zuletzt in Berlin, Frankfurt und Hamburg gezeigt. Investoren gingen dann auch in andere Städte, wo Zuwächse bei den Transaktionen - beispielsweise in Leipzig, Wuppertal, Mönchengladbach oder Regensburg - zu verzeichnen gewesen seien. Teuerster Markt für dieses Immobiliensegment ist den Angaben zufolge München, wo Wohn- und Geschäftshäuser bis zum zwanzigfachen einer Jahresnettokaltmiete kosten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien

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