| Industrie- und Logistikmarkt

Münchner Peripherie zieht die meisten Mieter an

Unternehmen aus dem Automotive-Bereich waren aktivste Nachfragegruppe
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mit einem Rückgang der Vermietungen um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht der Münchner Markt für Industrie- und Logistikflächen zum Halbjahr ein Umsatzvolumen von 142.200 Quadratmetern. Laut Colliers entfallen 82 Prozent der angemieteten Fläche auf die Peripherie.

Flächen zwischen 1.001 und 2.000 Quadratmetern wurden überproportional stark nachgefragt und trugen 39 Prozent zum Gesamtumsatz bei. „Unternehmen aus dem Automotive-Bereich belegten in der ersten Jahreshälfte rund 52.000 Quadratmeter und waren damit die aktivste Nachfragegruppe“, so Tobias Seiler, Research Analyst bei Colliers International in München.

Mietpreise stabil

Das Angebot hat sich weiter verknappt, die Leerstandsrate bei Logistikflächen der neuesten Generation (> 5.000m², > 8m UKB mit Andocktoren oder Rampenandiendung) liegt bei 0,75 Prozent (2,5 % im Vorjahr). Das Mietpreisniveau befindet sich im Umland auf stabilem Niveau bei 5,95 bis 6,20 Euro pro Quadratmeter für Class-A-Objekte, innerhalb der Stadtgrenzen bei bis zu 8,75 Euro pro Quadratmeter (+3 %).

„Die Situation auf der Angebotsseite bei Objekten der neuesten Generation wird sich in den nächsten Monaten durch die geplanten Neubauprojekte leicht entspannen“ resümiert Marcus Blumenthal, Logistikexperte bei Colliers. Bis zum Jahresende erwartet Colliers einen Flächenumsatz von 260.000 bis 280.000 Quadratmetern.

Schlagworte zum Thema:  Industrie, Vermietung, Logistik, Immobilien

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