28.06.2012 | Analyse

Münchner Immobilienpreise verteuern sich um rund 13 Prozent

Eine Eigentumswohnung in München ist Käufern derzeit viel Geld wert
Bild: MEV-Verlag, Germany

Laut dem Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise für das 1. Quartal 2012 haben sich Eigentumswohnungen in München erneut um 13,61 Prozent verteuert.

In München und Frankfurt am Main werden derzeit insbesondere Eigentumswohnungen nachgefragt. Dabei werden in Hessens größter Stadt kleine, bis zu 60 Quadratmeter umfassende Zweizimmerwohnungen in guten bis sehr guten Lagen von Single-Haushalten und Pendlern favorisiert. Auch viele Familien wohnen gerne innerstädtisch.

Da die derzeitigen Neubauprojekte nicht der Nachfrage genügen, gewinnen auch ehemalige B-Lagen an Attraktivität sofern sie citynah sind. In München führt die hohe Wohnraumnachfrage inzwischen dazu, dass neue Wohnungen durch die Umnutzung von Gewerbe- und Büroflächen dem Markt zugeführt werden. Dabei bewegt sich der Markt immer mehr stadtauswärts.

Im Gegensatz zur München und Frankfurt sind auf dem Stuttgarter Markt Ein- und Zweifamilienhäuser stärker gefragt als Eigentumswohnungen. Davon profitieren die Randbezirke - vor allem im Süden. Das Angebot an Häusern ist hier so knapp, dass verkäufliche Objekte zu Rekordpreisen veräußert werden. Auffällig ist, dass Erwerber hier in der Regel einen sehr hohen Eigenkapitalanteil von 30 bis 40 Prozent leisten.

Schlagworte zum Thema:  Analyse, Eigentumswohnung, Immobilienpreis

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