| Deloitte

München: Wohnungspreise 300 Prozent über deutschem Schnitt

München ist die teuerste deutsche Stadt
Bild: rsfotografie

Europaweit haben die Preise für Wohnimmobilien im Jahr 2014 in zwölf Ländern angezogen, in Deutschland um 12,7 Prozent. Das zeigt der "Deloitte Property Index 2015". London, Paris, Tel-Aviv und München führen das weltweite Städteranking an. Teuerste deutsche Stadt ist die bayerische Landeshauptstadt mit 6.300 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Hamburg, Frankfurt am Main und Berlin.

München führt weiterhin das Städteranking in Deutschland klar an. Hier zahlt man rund 6.300 Euro pro Quadratmeter für ein Neubauobjekt. Die Tendenz ist nach wie vor steigend und die Preise liegen rund 300 Prozent über dem deutschen Durchschnitt. In Hamburg kostet der Quadratmeter 4.100 Euro, das sind 200 Prozent mehr als der Durchschnitt, in Frankfurt 3.600 Euro pro Quadratmeter (plus 180 Prozent), in Berlin 3.400 Euro pro Quadratmeter (plus 150 Prozent).

Die teuerste europäische Metropole ist London Zentrum (14.089 Euro pro Quadratmeter), gefolgt von der Innenstadt Paris (10.266 Euro pro Quadratmeter). Wer günstiger wohnen möchte, muss auf Vororte und ländlichere Gebiete rund um die Städte ausweichen. Die portugiesische Stadt Porto ist europaweit die günstigste Metropole. Hier liegt der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter bei 860 Euro.

Der Erwerb eines Eigenheims ist in Deutschland vergleichsweise günstig, durchschnittlich müssen die Deutschen etwas mehr als drei Jahresgehälter für ein Eigenheim von 70 Quadratmetern sparen. Am meisten bezahlen hingegen die Russen, die Briten und die Israelis.
Am stärksten sind die Kosten für Neubauobjekte in Irland (plus 31,7 Prozent) gestiegen, am stärksten gefallen sind die Preise in Russland (minus 16,6 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  Wohnimmobilien

Aktuell

Meistgelesen