24.04.2015 | immowelt.de

Mietsteigerung in München verliert an Dynamik

Mietpreise in München
Bild: immowelt.de

Die Mieten in München steigen seit 2013 nicht mehr so stark wie in den Vorjahren: Zwischen 2013 und 2014 waren es noch sechs Prozent, im vergangenen Jahr nur noch vier Prozent. Das zeigt ein Marktbericht des Immobilienportals immowelt.de. Zwischen 2012 und 2013 waren es neun Prozent. Von 2010 bis 2015 sind die Mieten in München von 11,70 Euro um 28 Prozent auf 15 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

Zwei Drittel der angebotenen Mietwohnungen kosten monatlich zwischen 13 und 18,70 Euro pro Quadratmeter. 2010 lag diese Zweidrittel-Spanne noch zwischen 10,20 und 13,70 Euro.

Prozentual fließt immer mehr Geld in die Miete

Die Kaufkraft pro Einwohner zwischen 2010 und 2015 ist in München nur um 13 Prozent gestiegen ist. Eine mehr als doppelt so große Mietpreissteigerung (28 Prozent) bedeutet demnach, dass die Münchener einen höheren Anteil ihres verfügbaren Einkommens für die Miete ausgeben müssen.

Hauptproblem ist der Mangel an verfügbarem Wohnraum. Zwischen 2010 und 2014 ist die Bevölkerung Münchens um rund 108.400 Menschen auf knapp 1,5 Millionen gestiegen. Im gleichen Zeitraum sind nur rund 22.750 neue Wohnungen geschaffen worden – und das bei einem konstanten Anteil von 54 Prozent an Ein-Personen-Haushalten im gesamten Stadtgebiet. Bis 2023 rechnen Experten der Stadt München mit einem weiteren Anstieg der Bevölkerung auf 1,6 Millionen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Mietpreis

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