19.06.2013 | Patrizia

Mietpreissteigerungen haben Höhepunkt überschritten

Im Bestandsmarkt ist Hamburg der risikoärmste Markt
Bild: Ich-und-Du ⁄

Die Mieten in den meisten deutschen Großstädten werden bis 2017 weiter ansteigen, wenn auch nicht mehr so stark wie bisher. Das ist ein Ergebnis des Investmentkompasses Wohnen der Patrizia Immobilien AG. Dabei steigen Mieten für Neubauten weniger als die von Bestandswohnungen.

Zwischen 1992 und 2007 ist der Anstieg der Mietpreise für Wohnungen in Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt am Main und München unterhalb der jährlichen Inflationsrate von zwei Prozent geblieben. Für Neubauten seien die Mieten im Schnitt um 0,5 Prozent, für Bestandswohnungen um 1,5 Prozent pro Jahr gewachsen. Seit 2007 ist der Anstieg der Mieten allerdings spürbar gewachsen.

Je nach Teilmarkt unterscheiden sich die einzelnen Städte auch in dem potentiellen Risiko für Investoren. So weist Frankfurt am Main im Neubaumarkt die größten Abweichungen von der durchschnittlichen Mietpreisentwicklung auf. Dagegen weichen in Düsseldorf die Mieten nur geringfügig von der Durchschnittsmiete ab und weisen daher nur ein geringes Risiko auf. Im Bestandsmarkt ist Berlin der Standort mit dem höchsten Risiko und Hamburg der risikoärmste Markt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien, Mietpreis

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