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Mietpreise für einfache Wohnungen in NRW steigen stark an

Teuerstes Pflaster war im Jahr 2010 Düsseldorf
Bild: Robert Blanken ⁄

In den Großstädten am Rhein sind die Mieten für einfache Wohnungen zuletzt kräftiger gestiegen als in den oberen Preissegmenten. Zu diesem Ergebnis kommt ein Wohnungsmarktreport des Immobilienkonzerns LEG. Das teuerste Wohngebiet in NRW war Düsseldorf-Oberkassel mit 11,39 Euro

In Düsseldorf seien etwa im Jahr 2010 neu vermietete einfache oder schlecht gelegene Wohnungen pro Quadratmeter 11,9 Prozent teurer gewesen als ein Jahr zuvor. Über alle Lage- und Qualitätsklassen hinweg habe das Preisplus nur 0,5 Prozent betragen, Luxusimmobilien seien sogar billiger geworden.

In Köln war die Entwicklung ähnlich. Dort betrug die allgemeine Mietpreissteigerung 2,1 Prozent, im unteren Marktsegment mussten 8,4 Prozent mehr bezahlt werden. Auch in der Domstadt gingen die Quadratmetermieten für hochwertige Wohnungen zurück. In Bonn lagen die Mietsteigerungen für einfache Wohnungen mit 4,9 Prozent ebenfalls über dem Anstieg im oberen Segment von 2,4 Prozent.

Die LEG hatte von einer Beratungsfirma rund 520.000 Miet- und Kaufangebote unter die Lupe nehmen lassen. Im Schnitt verlangten die Vermieter in NRW demnach eine Kaltmiete von 5,67 Euro pro Quadratmeter und Wohnung. Das teuerste Wohngebiet in NRW war Düsseldorf-Oberkassel mit 11,39 Euro, gefolgt von der Altstadt-Nord in Köln mit 11,00 Euro. In Brakel (Kreis Höxter) wurden Wohnungen dagegen für 3,69 Euro pro Quadratmeter neu vermietet.

Schlagworte zum Thema:  Mietpreis, Wohnungsmarkt, Wohnimmobilien

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