27.10.2014 | Marktanalyse

Mieten steigen vor allem in bislang günstigen Städten

In wirtschaftsstarken Städten wie Wolfsburg zogen die Preise besonders an.
Bild: S. Flint ⁄

Nicht gerade bekannt für ihre Mietmärkte waren bislang Städte wie Wolfsburg und Ingolstadt. Doch dort stiegen die Preise je Quadratmeter einer Studie zufolge besonders stark. Am kostspieligsten sind die Mieten - in Bezug auf das Nettoeinkommen der Bewohner - in Freiburg. Das ergab eine Studie des Internetportals „Immobilienscout24“.

Die Mietpreise sind der Studie zufolge in den vergangenen fünf Jahren vor allem in Wolfsburg und Berlin deutlich gestiegen. Demnach verteuerten sich die durchschnittlichen Kaltmieten bei Neuvermietungen in Wolfsburg um 40,7 Prozent, in Berlin um 30,8 Prozent, in Ingolstadt um 28,9 Prozent und in Kassel um 28,8 Prozent. Dies sind aber alles Städte, in denen die Mieten insgesamt vergleichsweise niedrig sind. So kostet der Quadratmeter in Wolfsburg nur rund 8 Euro. Zum Vergleich: In München betrug der Anstieg nur 16,3 Prozent, der Quadratmeterpreis lag hier aber durchschnittlich bei gut 13 Euro. In den Großstädten sind die Mieten zuletzt nicht mehr so stark gestiegen.

Vor allem in den Metropolen, aber auch in Universitätsstädten müssen die Bewohner einen immer größeren Anteil ihres Nettoeinkommens für die Miete ausgeben. Spitzenreiter ist - wie im vergangenen Jahr - Freiburg, wo der Wohnkostenanteil bei 29,4 Prozent lag. Dahinter folgen München (25,8 Prozent) und Heidelberg (23,0 Prozent). Neu dabei in der Spitzenriege ist Regensburg (22,5 Proeznt), das sich vor Frankfurt/Main (22,1 Prozent) geschoben hat.

Schlagworte zum Thema:  Studie, Mietpreis

Aktuell

Meistgelesen