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Mieten in Frankfurt und Hamburg stagnieren

Die Belastungsgrenze für Hamburger Mieter ist erreicht: Die Kaufpreise steigen indessen weiter
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

In einigen deutschen Metropolen zeichnet sich bei der Entwicklung der Mieten eine Stagnation ab. So sind diese in Frankfurt und in Hamburg seit Beginn 2013 weniger stark als im Bundesdurchschnitt gestiegen. Dies zeigt der aktuelle Angebotspreisindex IMX von ImmobilienScout24.

Die Angebotsmieten in Frankfurt und Hamburg seit Januar 2013 nur um 0,2 beziehungsweise 1,0 Prozentpunkte gestiegen. Bundesweit wurden im selben Zeitraum die Mieten bei der Neuvermietung um 1,4 Prozentpunkte teurer.

Kaufpreise deutschlandweit steigen weiter

Die Entwicklung zeigt, dass die Belastungsgrenze für Mieter in diesen beiden Metropolen offenbar erreicht ist. Doch während die Mieten langsam die Obergrenzen erreichen, steigen die Angebotspreise weiter: In Hamburg um 3,2 Prozentpunkte, in Frankfurt um 3,3 Prozentpunkte.

Das starke Wachstum zeigt deutlich, dass das Interesse für Betongold trotz hoher Preise ungebrochen ist. Potenzielle Käufer in Hamburg und Frankfurt müssen sich durch die stagnierenden Mieten in Zukunft auf sinkende Renditen einstellen.

Stärkste Preis- und Mietsteigerungen in Berlin

Spitzenreiter bei den Miet- und Kaufpreissteigerungen ist die deutsche Hauptstadt. Seit Anfang des Jahres sind dort die Mieten und Kaufpreise um 2,2 beziehungsweise 3,9 Prozentpunkte gestiegen. Obgleich das tatsächliche Preisniveau in Berlin etwas geringer ist, ist in Zukunft mit einer weiteren Angleichung an das Niveau der anderen deutschen Metropolen zu rechnen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Mietpreis, Immobilienpreis

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